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Kuchen mit Quark und Pudding

Cremig, frisch und unwiderstehlich: Kuchen mit Quark und Pudding

Kuchen mit Quark und Pudding gehört zu den beliebtesten Backrezepten überhaupt, und das aus gutem Grund. Der Quark sorgt für eine frische, leicht säuerliche Note, während der Pudding die Füllung cremig und samtig macht. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der weder zu süß noch zu schwer ist und sich für viele Anlässe eignet: Kaffeetafel, Geburtstag, Sonntagsbrunch oder einfach als Belohnung nach einem langen Tag.

In diesem Artikel gibt es das klassische Grundrezept, Schritt für Schritt erklärt, dazu mehrere Variationen und alle Tipps, die man braucht, damit der Kuchen wirklich gelingt.

Was macht diesen Kuchen so besonders?

Viele Kuchen trocknen beim Backen aus oder schmecken nach dem Abkühlen fade. Der Quark-Pudding-Kuchen hat dieses Problem nicht. Der Quark hält die Füllung feucht und gibt ihr gleichzeitig eine leichte Frische, die schwere Buttercremes nicht erreichen. Der Pudding bindet die Masse und sorgt dafür, dass die Füllung beim Anschneiden nicht auseinanderläuft, sondern schön in Form bleibt.

Die Kombination aus knusprigem Mürbteigboden und cremiger Füllung macht jeden Bissen zu einem kleinen Kontrast. Wer einmal einen gut gemachten Quark-Pudding-Kuchen gegessen hat, versteht sofort, warum dieses Rezept seit Generationen in deutschen Küchen beliebt ist.

Das Grundrezept für eine Springform (26 cm)

Zutaten für den Mürbteigboden

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter in Würfeln
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Zutaten für die Quarkcreme

  • 500 g Magerquark
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (37 g)
  • 150 ml Milch
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier (getrennt)
  • Saft und Abrieb einer halben Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillezucker

So wird der Kuchen zubereitet:

  1. Teig vorbereitenMehl, Butter, Zucker, Salz und Ei in einer Schüssel schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, damit der Teig mürbe bleibt. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Ofen vorheizenBackofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Springform einfetten und mit Mehl bestäuben.
  3. Boden ausrollenTeig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und in die Springform legen. Einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen.
  4. Boden vorbackenBoden 15 Minuten bei 180 Grad vorbacken, bis er leicht goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  5. Quarkcreme zubereitenEiweiß steif schlagen. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Quark, Puddingpulver, Milch und Zitronensaft einrühren. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
  6. Füllen und backenQuarkcreme auf den vorgebackenen Boden geben und glattstreichen. Bei 160 Grad Ober- und Unterhitze weitere 50 bis 60 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist.
  7. Abkühlen lassenKuchen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür 15 Minuten abkühlen lassen, dann vollständig auskühlen lassen, bevor er aus der Form genommen wird.
💡 Tipp: Damit die Oberfläche keine Risse bekommt, den Kuchen langsam im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen. Zu schnelle Temperaturschwankungen sind der häufigste Grund für Risse in der Quarkmasse.

Kuchen mit Quark und Pudding

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

  • Teig zu lange geknetet: Mürbteig wird zäh, wenn er zu warm wird. Immer mit kalter Butter arbeiten und zügig kneten.
  • Füllung zu flüssig: Puddingpulver gut einrühren und die Milchmenge nicht überschreiten. Fettarmer Quark enthält mehr Flüssigkeit als Vollmilchquark.
  • Zu hohe Backtemperatur: Quarkkuchen brauchen niedrige Hitze. Bei zu hoher Temperatur stockt die Masse zu schnell und reißt.
  • Zu früh aus der Form genommen: Der Kuchen sollte vollständig abgekühlt sein, bevor die Springform geöffnet wird.
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Variationen des Grundrezepts

Das Grundrezept lässt sich auf viele Arten abwandeln. Hier sind einige bewährte Variationen:

Mit Früchten

Frische oder abgetropfte Dosenfrüchte direkt auf dem vorgebackenen Boden verteilen, dann die Quarkcreme darübergeben. Kirschen, Pfirsiche, Mandarinen oder Heidelbeeren passen besonders gut. Die Früchte geben beim Backen zusätzliche Feuchtigkeit ab und machen den Kuchen noch aromatischer.

Mit Schokolade

Zwei Esslöffel Kakaopulver unter die Quarkcreme rühren für eine Schokoladen-Quark-Variante. Oder Schokostückchen auf dem Boden verteilen, bevor die Creme aufgefüllt wird. Mit Schokoladenpuddingpulver statt Vanillepuddingpulver wird der Schokoladengeschmack noch intensiver.

Mit Streuseln

Aus 100 g Mehl, 80 g Butter und 60 g Zucker lassen sich schnell Streusel herstellen, die kurz vor Ende der Backzeit auf den Kuchen gegeben werden. Das gibt eine knusprige Oberschicht, die gut zur cremigen Füllung passt.

Ohne Boden als Auflauf

Die Quarkcreme kann auch ohne Teigboden in eine gefettete Auflaufform gegeben und gebacken werden. Das ist die schnellere Version, die weniger Aufwand erfordert und sich gut zum Vorbereiten eignet.

Mit Zitrone

Etwas Zitrone rundet den Geschmack ab. Kuchengewürze gibt es noch und nöcher.

Vor- und Nachteile der Variationen im Vergleich

✅ Vorteile❌ Nachteile
Fruchtvariation: Frische Note, zusätzliche FeuchtigkeitFruchtvariation: Längere Backzeit durch mehr Flüssigkeit nötig
Streusel: Knusprige Textur als Kontrast zur CremeStreusel: Etwas mehr Vorbereitung nötig
Ohne Boden: Schneller, weniger AufwandOhne Boden: Kein knuspriger Kontrast zur Füllung

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Quarkkuchen sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, da die Füllung empfindlich ist. Gut abgedeckt hält er sich zwei bis drei Tage. Zum Einfrieren eignet er sich bedingt: Die Textur der Quarkcreme verändert sich beim Auftauen leicht, schmeckt aber immer noch gut.

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Am besten frisch servieren: Ein Quark-Pudding-Kuchen schmeckt am ersten und zweiten Tag am besten. Danach kann die Creme etwas wässriger werden, was den Genuss zwar nicht ausschließt, aber die Konsistenz verändert.

Wer beim Backen die richtige Ausrüstung braucht, findet bei Handmixer oder Stabmixer einen hilfreichen Vergleich für das wichtigste Küchengerät beim Quarkcreme-Rühren. Und wer den perfekten Backofen dafür sucht, liest am besten den Backofen-Ratgeber.

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Warum dieser Kuchen immer gelingt, wenn man ein Detail beachtet

Es gibt beim Quark-Pudding-Kuchen einen Moment, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: das Abkühlen. Wer den Kuchen zu früh aus dem Ofen holt oder zu schnell aus der Form löst, riskiert, dass die Füllung in der Mitte noch nicht gestockt ist oder die Oberfläche reißt. Wer sich die Zeit nimmt, den Kuchen langsam und in Ruhe abkühlen zu lassen, erst im Ofen, dann auf dem Gitter, bevor die Form geöffnet wird, hat fast immer ein perfektes Ergebnis. Gutes Backen ist oft weniger eine Frage der Zutaten als eine Frage der Geduld.

Häufige Fragen

Ja, Vollmilchquark ergibt eine etwas reichhaltigere und cremigere Füllung. Da er weniger Flüssigkeit enthält als Magerquark, kann die Milchmenge leicht reduziert werden. Das Ergebnis ist etwas sattiger im Geschmack.
Risse entstehen meist durch zu hohe Backtemperatur oder zu schnelles Abkühlen. Niedrige Temperatur wählen, nicht höher als 160 Grad, und den Kuchen nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen mit leicht geöffneter Tür langsam abkühlen lassen.
Ja, das Puddingpulver kann durch zwei Esslöffel Speisestärke und etwas mehr Vanillezucker ersetzt werden. Die Bindung ist ähnlich, der Geschmack etwas weniger intensiv.
Das hängt von der Ofengröße und der genauen Temperatur ab. Als Richtwert gelten 50 bis 60 Minuten bei 160 Grad. Die Füllung sollte in der Mitte nicht mehr wackeln, wenn die Form leicht gerüttelt wird.
Ja, er lässt sich gut einen Tag im Voraus backen und im Kühlschrank aufbewahren. Das Aroma entwickelt sich über Nacht sogar etwas weiter, was den Kuchen noch aromatischer macht.