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Vegane Naschereien: Eine Übersicht über Süßigkeiten ohne tierische Inhaltsstoffe

Vegane Süßigkeiten sind in den letzten Jahren deutlich beliebter geworden. Das Angebot in Supermärkten, Bioläden und Online-Shops hat sich stark erweitert, und wer nach Naschereien ohne tierische Inhaltsstoffe sucht, findet heute eine erstaunliche Auswahl. In diesem Artikel gibt es einen Überblick über vegane Naschereien, welche Zutaten dabei eine Rolle spielen, welche Sorten es gibt und wie man sie einfach selbst herstellen kann.

Was sind vegane Süßigkeiten?

Vegane Süßigkeiten enthalten keine tierischen Produkte. Das bedeutet: keine Milch, keine Eier, keine Gelatine und keine anderen tierischen Inhaltsstoffe. Stattdessen kommen pflanzliche Alternativen zum Einsatz, um Geschmack und Konsistenz zu erreichen. Beispiele sind vegane Schokolade, Fruchtgummis ohne Gelatine, pflanzliche Kekse und Eis auf Basis von Hafer oder Mandeln. Diese Produkte werden inzwischen in fast jedem gut sortierten Supermarkt angeboten.

Welche Zutaten stecken in veganen Naschereien?

Vegane Süßigkeiten setzen auf eine Reihe pflanzlicher Zutaten, die klassische tierische Produkte ersetzen. Pflanzliche Milchalternativen wie Mandelmilch, Hafermilch oder Kokosmilch kommen etwa in Schokolade oder Eiscreme zum Einsatz. Pflanzliche Fette wie Kokosöl oder Kakaobutter sorgen für Schmelz und Cremigkeit. Als Geliermittel werden statt Gelatine pflanzliche Alternativen wie Agar Agar oder Pektin verwendet, die aus Algen bzw. Früchten gewonnen werden.

  • Pflanzliche Milchalternativen: Mandelmilch, Hafermilch, Kokosmilch, Reismilch als Basis für Schokolade und Eis.
  • Pflanzliche Fette: Kokosöl und Kakaobutter als Ersatz für Butter und Sahne.
  • Agar Agar und Pektin: Pflanzliche Geliermittel als Alternative zu Gelatine in Fruchtgummis und Gelees.
  • Agavendicksaft und Ahornsirup: Pflanzliche Süßungsmittel als Alternative zu Honig.
  • Aquafaba: Das Kochwasser von Kichererbsen ersetzt in manchen Rezepten Eiweiß für eine schaumige Textur.

Bekannte für vegane Naschereien

Das Angebot an veganen Marken ist gewachsen. Für vegane Schokolade sind Namen wie Vego, Vivani und einige Linien von Ritter Sport bekannt. Bei veganen Fruchtgummis ohne Gelatine haben sich Marken wie Surf Sweets und YumEarth etabliert. Für vegane Kekse gibt es unter anderem Produkte von Enjoy Life Foods. Auch viele konventionelle Hersteller haben inzwischen vegane Linien im Sortiment, weshalb sich ein Blick auf die Zutatenliste oft lohnt. (Rezepturen könnten sich ändern  und man sollte immer die aktuelle Zutatenliste prüfen.)

💡 Tipp: Viele Produkte tragen das V-Label oder den Hinweis „vegan“ auf der Verpackung. Wer sichergehen möchte, prüft zusätzlich die Zutatenliste auf versteckte tierische Inhaltsstoffe wie Carmin (E120) oder Schellack (E904).

Vegane Schokolade: Was sie von konventioneller unterscheidet

Der Hauptunterschied liegt in der Milch: Konventionelle Milchschokolade enthält Kuhmilch, vegane Varianten setzen auf pflanzliche Alternativen wie Hafer, Mandeln, Reis oder Kokos. Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil ist oft von Natur aus vegan, weil sie schlicht keine Milch enthält. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, achtet trotzdem auf den Hinweis „vegan“ oder prüft die Zutatenliste, da manche Hersteller Milch in der Anlage verarbeiten.

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Vegane Fruchtgummis: Was steckt statt Gelatine drin?

Klassische Fruchtgummis enthalten Gelatine, die aus tierischen Rohstoffen gewonnen wird. Vegane Varianten ersetzen diese durch Agar Agar oder Pektin. Der Unterschied im Mundgefühl ist minimal, wer keinen direkten Vergleich macht, bemerkt ihn kaum. Im Handel sind vegane Fruchtgummis gut erhältlich, und wer sie selbst herstellen möchte, findet in unserem Artikel über DIY-Fruchtgummis eine einfache Anleitung.

Vegane Kekse selbst backen

Vegane Kekse gelingen mit ein paar einfachen Anpassungen. Butter wird durch Margarine oder Kokosöl ersetzt, Eier durch Leinsamen-Ei (ein Esslöffel gemahlene Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser) oder Aquafaba. Der Rest des Rezepts bleibt meist gleich. Beliebte vegane Kekssorten sind Schokoladenkekse mit dunkler Kuvertüre, Haferkekse mit Rosinen und Zimtkekse für die Weihnachtszeit.

Veganes Eis: Die Alternativen im Überblick

Veganes Eis wird auf Basis verschiedener pflanzlicher Milchalternativen hergestellt. Kokoseis hat eine cremige, reichhaltige Textur, Hafereis ist milder und vielseitiger, Mandeleis hat eine leicht nussige Note. Marken wie Ben & Jerry’s und Häagen-Dazs haben vegane Linien im Sortiment, aber auch im Bioladen und im normalen Supermarkt findet sich inzwischen eine gute Auswahl.

Wo bekommt man vegane Naschereien?

Der einfachste Weg führt in den nächsten Supermarkt: In der Regel gibt es dort zumindest eine Auswahl an dunkler Schokolade, veganen Fruchtgummis und Keksen. Bioläden wie Alnatura oder Reformhäuser haben ein breiteres Sortiment. Online-Shops für vegane Produkte bieten die größte Auswahl, oft auch internationale Marken, die im stationären Handel schwer zu finden sind. Wer nach veganen Süßigkeiten sucht, findet in unserem Artikel Welche Süßigkeiten sind vegan? eine ausführliche Übersicht.

Warum vegane Süßigkeiten längst nicht mehr nach Verzicht schmecken

Es gab eine Zeit, in der vegane Schokolade nach Carob schmeckte und vegane Gummibärchen eine seltsam gummiartige Konsistenz hatten, die mit dem Original wenig gemein hatte. Das hat sich grundlegend geändert. Die Produktentwicklung in diesem Bereich ist in den letzten Jahren rasant vorangeschritten, und wer heute zum ersten Mal eine gute vegane Milchschokolade auf Haferbasis probiert, ist oft überrascht, wie nah sie an das Gewohnte herankommt. Das liegt nicht nur an besseren Zutaten, sondern auch daran, dass die Hersteller verstanden haben, was beim Genuss wirklich zählt: Schmelz, Aroma, Textur und ein befriedigender Nachgeschmack. Wer einmal mit dem Vergleichen anfängt, merkt schnell, dass die Unterschiede kleiner geworden sind als erwartet, und dass manche veganen Varianten in bestimmten Kategorien sogar interessantere Geschmacksprofile bieten als ihre konventionellen Gegenstücke.

Zusammenfassung: Vegane Süßigkeiten sind heute in Schokolade, Fruchtgummis, Keksen und Eis breit verfügbar. Mit pflanzlichen Alternativen für Milch, Gelatine und Eier lassen sich viele Klassiker problemlos vegan genießen oder selbst herstellen.

Produkt-Tipp:

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Allerdings hier noch mal selber gucken, ob sie wirklich dem Label vegan standhalten und ob es sich um vegane Süßigkeiten handelt.

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Häufige Fragen

Viele Hartkaramellen, Fruchtbonbons und Lakritz-Varianten sind vegan, wenn sie keine Gelatine, Milch oder Honig enthalten. Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil ist oft ebenfalls vegan. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft, da tierische Inhaltsstoffe in der EU gekennzeichnet werden müssen.
Am häufigsten wird Agar Agar verwendet, ein Geliermittel aus Meeresalgen. Auch Pektin, das aus Früchten gewonnen wird, kommt zum Einsatz. Beide Alternativen geben eine ähnliche Konsistenz wie Gelatine, können aber je nach Produkt leicht anders im Mundgefühl sein.
Nicht unbedingt. Dunkle Schokolade ohne Milch ist oft ähnlich günstig wie konventionelle Varianten. Vegane Milchschokolade auf Haferbasis kann etwas teurer sein, da die Herstellung aufwendiger ist. Das Preissegment hängt stark von der Marke und dem Vertriebsweg ab.
Ja, sehr gut. Fruchtgummis mit Agar Agar, Brownies ohne Eier und Butter, Schokoladentafeln mit pflanzlicher Milch: Viele Rezepte lassen sich mit einfachen Anpassungen vegan umsetzen. Der Aufwand ist oft nicht größer als beim klassischen Rezept.
Neben den offensichtlichen Inhaltsstoffen wie Milch und Gelatine gibt es versteckte tierische Zutaten: Carmin (E120, roter Farbstoff aus Cochenilleschildläusen), Schellack (E904, Überzugsmittel aus Lackschildläusen) und Bienenwachs (E901). Produkte mit dem V-Label sind offiziell zertifiziert vegan.

Dieser Artikel wurde mit redaktionellem Gespür und Wissen und mit Unterstützung von etwas Süßem und einer KI erstellt.