Süße Entscheidung: Stevia gegen Honig im direkten Vergleich
Die Debatte zwischen Stevia und Honig als Süßungsmittel hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. DDie Wahl des Süßungsmittels hängt von persönlichen Vorlieben und Zielen ab.
Stevia und Honig sind unterschiedliche Süßungsmittel mit verschiedenen Eigenschaften. Ein direkter Vergleich ist schwierig, weil sie jeweils eigene Vor- und Nachteile haben. Man kann auch beide Produkte kombinieren. Es ist möglich, beide in einer ausgewogenen Ernährung zu verwenden, um die Vorteile beider Süßungsmittel zu nutzen. Eine Rücksprache mit einem Arzt ist für individuelle Empfehlungen immer ratsam.
In diesem Artikel werden wir es jedoch versuchen, die Vor- und Nachteile von Steviablattsüße und Honig als Süßungsmittel zu untersuchen und herausfinden, welches für verschiedene Aspekte des Alltages am besten geeignet ist.
Das Wichtigste in Kürze
Stevia und Honig haben verschiedene Eigenschaften und Vorteile.
Stevia:
- Kalorienarm
- Stevia wird nicht von Kariesbakterien verstoffwechselt
- Hohe Süßkraft: Weniger Menge benötigt.
- Künstlich: Manche empfinden metallischen Beigeschmack
Honig:
- Natürliches Produkt. Enthält Spuren von Vitaminen und Mineralien.
- Honig enthält Enzyme/Antioxidantien
- Hoher Zuckergehalt
- Kalorienreich
Die Wahl hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Konsultieren Sie einen Arzt bei Vorerkrankungen für individuelle Empfehlungen.
Die verschiedenen Bezeichnungen der beiden Süßungsmittel
Stevia wird auch als „Süßkraut“ oder „Zuckerblatt“ bezeichnet. Der wissenschaftliche Name der Pflanze ist Stevia rebaudiana. In Lebensmittelprodukten findet man Stevia oft unter den Bezeichnungen wie „Steviolglykoside“ oder „E 960“, was der europäische Lebensmittelzusatzstoffcode für Stevia ist.
Honig hat in der Regel keine anderen allgemeinen Namen, wird aber oft mit spezifischen Bezeichnungen für seine Herkunft oder Blütenquelle versehen. Beispiele sind „Akazienhonig“, „Lavendelhonig“ oder „Manukahonig“. In der Lebensmittelindustrie wird Honig manchmal als „natürliches Süßungsmittel“ bezeichnet. In der Volksmedizin und in alten Texten kann er auch als „flüssiges Gold“ beschrieben werden.
Stevia: Die süße Alternative ohne Kalorien
Der Verzehr von Lebensmitteln, die Zucker ganz oder teilweise durch Stevia ersetzen, bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigt. Es hat einen süßen Geschmack ähnlich wie Zucker.
Vergleich zu anderen künstlichen Süßstoffen soll es keine Nebenwirkungen haben. Viele künstliche Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin wurden mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Stevia hingegen ist ein natürlicher Süßstoff, der für gesunde Menschen als sicher gilt. Stevia gilt als sicher (EFSA-zugelassen).
In Europa und Deutschland ist Stevia als Lebensmittelzusatzstoff unter dem Code E 960 zugelassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Stevia bewertet und als sicher für den Verzehr eingestuft. In Deutschland ist Stevia in verschiedenen Formen wie Pulver, Tabletten und Flüssigextrakt erhältlich und wird oft als kalorienarme Alternative zu Zucker und anderen Süßungsmitteln angeboten.
Einschränkungen:
- Nur bestimmte Steviolglykoside sind für den Verzehr zugelassen.
- Es gibt festgelegte Höchstmengen für die Verwendung in Lebensmitteln und Getränken.
Insgesamt gilt Stevia in Europa und Deutschland als sicheres Süßungsmittel, wobei die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen wichtig ist. Bei gesundheitlichen Bedenken sollte man einen Arzt konsultieren.
Doch fragen Sie zu Gesundheitsfragen immer Ihren Arzt!
Honig: Natürliches Süßungsmittel
Das flüssige Gold ist ein weiteres natürliches Süßungsmittel, das seit Jahrhunderten verwendet wird. Es wird von Bienen hergestellt. Honig enthält Antioxidantien und Enzyme. Der glykämische Index von Honig variiert je nach Sorte. Fragen Sie also hier immer ihren Arzt, wenn Sie Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben.

Honig
Stevia vs. Honig: Welches Süßungsmittel ist besser für Diabetiker?
Für Menschen mit Diabetes ist die Wahl des richtigen Süßungsmittels von entscheidender Bedeutung. Der Verzehr von Lebensmitteln, die Zucker ganz oder teilweise durch Stevia ersetzen, bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigt. Honig hingegen enthält natürlichen Zucker und wird den Blutzuckerspiegel erhöhen. Besonders hoch, wenn er in großen Mengen konsumiert wird. Daher sollten Diabetiker Honig in Maßen genießen.
Stevia und Honig haben verschiedene Auswirkungen auf Diabetiker.
Stevia:
- Der Verzehr von Lebensmitteln, die Zucker ganz oder teilweise durch Stevia ersetzen, bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigt
- Kalorienarm
- Hohe Süßkraft: Kleine Mengen ausreichend.
Honig:
- Erhöht den Blutzuckerspiegel
- Kalorienreich
- Natürlicher Zucker
- Honig enthält natürliche Inhaltsstoffe
Der Verzehr von Lebensmitteln, die Zucker ganz oder teilweise durch Stevia ersetzen, bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigt. Konsultieren Sie hier aber immer einen Arzt für individuelle medizinische Beratung.
Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen nicht den fachlichen Rat eines Arztes oder anderen medizinischen Fachpersonals. Bei gesundheitlichen Bedenken, insbesondere im Zusammenhang mit Diabetes, ist es wichtig, eine individuelle Beratung durch einen qualifizierten Arzt einzuholen.
Stevia im Vergleich zu Honig: Welches Süßungsmittel ist besser fürs Gewicht?
Wenn es um das Gewicht geht, ist Stevia auch eine Alternative. Da es keine Kalorien hat, kann es verwendet werden, um den Geschmack von Lebensmitteln und Getränken zu verbessern, ohne zusätzliche Kalorien hinzuzufügen. Honig hingegen enthält Kalorien und sollte daher in Maßen genossen werden, um Gewichtszunahme zu vermeiden. Aber auch Stevia sollte nur in den vorgegebenen Mengen der DGE konsumiert werden.
Stevia und Honig haben unterschiedliche Effekte auf den Gewichtsverlust.
Stevia:
- Kalorienarm
- Hohe Süßkraft: Geringe Mengen nötig.
- Keine Fette
- Geschmack: Manchmal künstlicher Nachgeschmack.
Honig:
- Kalorienreich
- Natürliche Zucker: Schnellere Kalorienaufnahme.
- Honig enthält natürliche Inhaltsstoffe.
- Geschmack: Natürliches Aroma, kann Esserlebnis verbessern.
Wie immer ist eine Konsultation mit einem Arzt für individuelle Empfehlungen ratsam.
Honig: Natürliches Hausmittel bei Halsschmerzen
Honig gilt traditionell als Hausmittel bei Halsschmerzen.
Stevia kontra Honig: Was ist besser in der Küche?
Stevia und Honig haben unterschiedliche Anwendungen und Eigenschaften in der Küche.
Stevia:
- Hitzebeständig
- Sehr süß: Vorsichtige Dosierung erforderlich.
- Neutraler Geschmack: Verändert den Grundgeschmack weniger.
- Löslichkeit: Löst sich gut in Flüssigkeiten.
Honig:
- Aromatisch: Verleiht Gerichten ein spezielles Aroma.
- Vielseitig in der Küche
- Hitzeempfindlich: Nährstoffverlust bei hoher Temperatur.
- Konsistenz: Dickflüssig, manchmal schwieriger zu vermischen.
In der Küche hängt die Wahl zwischen Stevia und Honig von Ihrem Rezept und Geschmacksvorlieben ab. Beide haben ihre Stärken und Schwächen je nach Anwendungsfall.
Honig und Stevia im Duell: Was ist besser zum Kochen und Backen?
| Eigenschaft | Stevia | Honig |
| Hitzebeständigkeit | Hoch, gut fürs Backen geeignet | Mittel, Nährstoffverlust möglich |
| Süßkraft | Sehr hoch, sparsame Dosierung | Mäßig, mehr Menge erforderlich |
| Geschmack | Neutral bis leicht metallisch | Aromatisch, charakteristisch |
| Volumen | Gering, Anpassung des Rezepts nötig | Normal, direkt einsetzbar |
| Kalorien | Kalorienarm | Kalorienreich |
| Preis | Oft teurer | Meist günstiger |
| Konsistenz | Pulver oder Flüssig | Dickflüssig |
| Löslichkeit | Sehr gut, Gut in Flüssigkeiten | Gut, aber manchmal klebrig |
| Vielseitigkeit | Hauptsächlich für Süßspeisen | Für Süß- und Salzspeisen geeignet |
Die Entscheidung zwischen Stevia und Honig beim Backen hängt von verschiedenen Faktoren ab: Geschmacksvorlieben, diätetische Anforderungen und das spezifische Rezept. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile.

Honig-Produkte (depositphotos.com)
Vergleich der Vielfalt von Stevia Produkten und Honig Produkten
Stevia und Honig sind in verschiedenen Formen und Varianten erhältlich, die jeweils spezifische Anwendungen haben.
Stevia-Produkte:
- Pulver: Einfach zu dosieren, vielseitig einsetzbar.
- Flüssigextrakt: Gut für Getränke und flüssige Speisen.
- Tabletten: Praktisch für unterwegs, für Heißgetränke.
- Mischungen: Mit anderen Süßungsmitteln für spezifische Anwendungen.
Honig-Produkte:
- Flüssiger Honig: Allgemein am häufigsten verwendet.
- Cremehonig: Streichfähig
- Honigwaben: Direkt von der Wabe
- Spezialsorten: Wie Manukahonig, Tannenhonig, Akazienhonig etc.
Im Vielfalt Vergleich:
- Stevia: Eher einheitlicher im Geschmack, aber in verschiedenen Formen erhältlich.
- Honig: Breite Palette an Geschmacksrichtungen und Konsistenzen, je nach Blütenquelle und Verarbeitung.
Beide bieten eine gute Auswahl für unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben.

Stevia-Produkte (depositphotos.com)
Honig gegen Stevia: Welches Süßungsmittel ist besser für die Umwelt?
Bei der Wahl eines Süßungsmittels ist es auch wichtig, die Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen. Stevia wird aus einer Pflanze gewonnen. Beide haben unterschiedliche Umweltaspekte. Honig oft regional, Stevia pflanzlich. Bienen sind für die Bestäubung von Pflanzen und die Erhaltung der Biodiversität unerlässlich, daher ist es wichtig, ihre Lebensräume zu schützen.
Stevia und Honig haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt.
Stevia:
- Wasserbedarf: Generell niedriger als bei Zuckerpflanzen.
- Chemikalien: Weniger Pestizide und Dünger nötig.
- Transport: Oft weite Transportwege, erhöht den CO2-Fußabdruck.
Honig:
- Lokal: Oft regional erhältlich, reduziert Transportemissionen.
- Chemikalien: Im ökologischen Anbau ohne Pestizide.
- Ressourcen: Braucht Blüten und Bienen, kann ressourcenintensiv sein.
Beide Süßungsmittel haben ihre Vor- und Nachteile im Hinblick auf die Umwelt. Die Wahl hängt von persönlichen Prioritäten und regionalen Faktoren ab.
Stevia und Honig im Team: Eine gute Kombination für eine ausgewogene Ernährung
Stevia und Honig können kombiniert werden. Stevia kann verwendet werden, um den Geschmack von Getränken und Desserts zu verbessern, während Honig als natürlicher Süßstoff in Backwaren und als Brotaufstrich verwendet werden kann. Durch die Kombination von Stevia und Honig kann man den süßen Geschmack genießen, ohne die negativen Auswirkungen von Zucker und künstlichen Süßstoffen zu haben.
Vorteile der Kombination:
- Geschmack: Honig mildert den Nachgeschmack von Stevia.
- Vielseitigkeit: Gut für Kochen und Backen.
- Nährstoffprofil: Kombiniert Eigenschaften beider
Für eine individuelle Ernährungsberatung ist die Konsultation eines Arztes empfehlenswert. Die Kombination kann eine gute Option sein, je nach Ihren gesundheitlichen Bedürfnissen und Geschmacksvorlieben.

Stevia vs. Honig
Fazit
Insgesamt haben sowohl Stevia als auch Honig ihre eigenen Vor- und Nachteile als Süßungsmittel. Stevia ist kalorienfrei. Honig enthält Zucker und Kalorien. Die Wahl des richtigen Süßungsmittels hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab, aber die Kombination von Stevia und Honig könnte eine schmackhafte Option sein. Menschen mit Übergewicht oder Diabetis oder anderen Stoffwechselkrankheiten sollten jedoch immer ihren Arzt konsultieren.
Nachdem wir die Eigenschaften und Vorteile von Stevia und Honig beleuchtet haben, stellt sich die Frage: Wie schneiden andere natürliche Süßungsmittel im Vergleich ab? Im nächsten Artikel widmen wir uns daher dem spannenden Duell zwischen Ahornsirup und Honig. Welches dieser beiden natürlichen Süßmacher passt besser zu Ihrer Ernährungsweise und Gesundheitszielen? Bleiben Sie dran, um mehr zu erfahren und lesen Sie hinter dem Link weiter: Ahornsirup vs. Honig: Welches Süßungsmittel ist besser?
Diese Informationen ersetzen keinen medizinischen Rat. Bei gesundheitlichen Fragen konsultieren Sie bitte einen Arzt.
