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Das Schokofondue

Geschmolzene Schokolade, gute Gesellschaft und ein Abend, der bleibt

Ein Schokofondue ist mehr als ein Dessert. Es ist ein Erlebnis, das Menschen an einen Tisch bringt und dort hält. Jeder taucht selbst ein, jeder wählt seinen Lieblingsbissen und niemand muss warten, bis er bedient wird. Genau das macht das Schokofondue so besonders: Es verbindet Genuss mit Geselligkeit auf eine Weise, die kaum ein anderes Dessert schafft. Ob an Silvester, Weihnachten, bei einer Geburtstagsfeier oder einfach an einem Abend mit guten Freunden, das Fondue passt immer.

Was steckt hinter dem Schokofondue?

Das Prinzip ist einfach: Hochwertige Schokolade wird mit Sahne oder Milch zu einer glatten, flüssigen Masse geschmolzen und in einem Fonduetopf warmgehalten. In diese flüssige Schokolade werden dann Früchte, Kekse, Marshmallows oder andere Leckereien getaucht. Das Ergebnis ist jedes Mal ein kleines Geschmackserlebnis, weil die Kombination aus warmer Schokolade und dem jeweiligen Bissen immer etwas anderes ergibt.

Die Schokolade selbst kann je nach Geschmack variiert werden. Zartbitterschokolade bringt Tiefe und Intensität, Vollmilchschokolade ist milder und süßer, weiße Schokolade ergibt eine cremige, vanillige Basis. Auch Kombinationen sind möglich, etwa zwei Drittel Zartbitter und ein Drittel Vollmilch für ein ausgewogenes Aroma.

Das Grundrezept für vier Personen

Zutaten:

  • 500 g hochwertige Schokolade (Zartbitter, Vollmilch oder gemischt)
  • 300 ml Sahne oder Vollmilch
  • 1 Schuss Rum, Cointreau oder Grand Marnier (optional)
  • 2 Äpfel
  • 2 Bananen
  • 2 Birnen
  • 500 g Erdbeeren
  • 250 g Kiwis
  • Kekse, Biskotten oder Marshmallows nach Wunsch

So wird es zubereitet:

  1. Schokolade hackenSchokolade in kleine, gleichmäßige Stücke hacken, damit sie sich gleichmäßig und klumpenfrei auflöst.
  2. SchmelzenSchokolade und Sahne oder Milch in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen. Dabei ständig rühren und darauf achten, dass nichts anbrennt.
  3. VerfeinernTopf vom Herd nehmen und nach Wunsch einen Schuss Rum oder Orangenlikör einrühren.
  4. Umfüllen und warmhaltenSchokoladenmasse in den Fonduetopf umfüllen und auf der Wärmequelle warmhalten. Die Temperatur sollte bei etwa 40 Grad liegen.
  5. Obst vorbereitenFrüchte waschen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Kekse und Marshmallows bereitstellen.
  6. Servieren und genießenAlles auf Platten anrichten und die Fonduespieße bereitstellen. Ab jetzt übernehmen die Gäste.
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Schokofondue

Variationen und Verfeinerungen

Das Grundrezept ist ein Ausgangspunkt, kein Endpunkt. Es gibt viele Möglichkeiten, das Fondue nach dem eigenen Geschmack anzupassen.

  • Weiße Schokolade mit Kokos: Weiße Schokolade mit Kokosmilch statt Sahne schmelzen und 4 EL Kokosraspeln unterrühren. Passt hervorragend zu Ananas und Mango.
  • Nougat-Variante: Einen Teil der Schokolade durch Nougat ersetzen für eine weichere, nussigere Note.
  • Mit Mandeln: 80 g gehackte, geröstete Mandeln ganz zum Schluss unterrühren für einen angenehmen Crunch-Effekt.
  • Karamell-Schokolade: Karamellschokolade anstelle von Vollmilch verwenden, dazu etwas Fleur de Sel für den Kontrast.
  • Chili-Schokolade: Eine Prise Cayennepfeffer oder Chilipulver in die Zartbittervariante geben für eine würzige Note.
  • Süßer: 3 EL Honig hinzufügen, wer es noch süßer mag.
  • Schokoladiger: 2 EL Kakaopulver einrühren für ein intensiveres Kakaoaroma.

Was man zum Eintauchen nehmen kann

Die Auswahl der Beilagen macht einen großen Teil des Erlebnisses aus. Klassisch sind Früchte, aber die Möglichkeiten gehen weit darüber hinaus.

  • Früchte: Erdbeeren, Bananen, Weintrauben, Ananas, Kiwi, Himbeeren, Äpfel und Birnen in Spalten
  • Backwaren: Biskotten, Löffelbiskuits, Shortbread, Waffeln, Brownies in Würfeln
  • Süßigkeiten: Marshmallows, Gummibären, Karamellbonbons
  • Herzhaftes: Salzige Brezel oder Salzstangen für den Kontrast zwischen süß und salzig
  • Nüsse: Ganze Haselnüsse oder Mandeln eignen sich gut und geben dem Fondue eine nussige Note
💡 Tipp: Obst kurz vor dem Servieren schneiden, damit es frisch bleibt und nicht braun wird. Äpfel und Birnen können mit etwas Zitronensaft beträufelt werden, um das Anlaufen zu verlangsamen.

Die richtige Ausrüstung

Für ein gelungenes Schokofondue braucht es nicht viel, aber das Richtige. Das wichtigste Utensil ist ein Fonduetopf oder ein Schokoladenfondue-Set, das die Masse warmhält, ohne sie zu überhitzen. Elektrische Fonduegeräte mit einstellbarer Temperatur sind dabei besonders praktisch, weil sie die Hitze gleichmäßig halten. Wer noch keins hat, kann hier ein Schokofondue Set kaufen.

Wer kein spezielles Gerät hat, kann auch ein Tee-Stövchen mit zwei Teelichtern verwenden. Wichtig ist dabei, dass die Temperatur bei rund 40 Grad bleibt. Zu viel Hitze lässt die Schokolade anbrennen und bitter werden. Brennpaste erzeugt in der Regel zu starke Hitze, Teelichter sind die bessere Wahl.

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Ein Schokobrunnen ist eine optisch besonders ansprechende Alternative, bei der die Schokolade über mehrere Etagen fließt und dabei ständig in Bewegung bleibt. Das verhindert das Absetzen des Zuckers und macht das Anbrennen weniger wahrscheinlich. Für Partys ist ein Schokobrunnen ein echter Hingucker.

Damit die Schokolade nicht anbrennt

Der enthaltene Zucker setzt sich nach einer Weile am Boden ab und kann dort anbrennen. Um das zu verhindern, die Masse regelmäßig mit den Fonduespießen durchrühren oder gelegentlich etwas warme Milch nachgießen, um die Konsistenz flüssig zu halten.

⚠️ Achtung: Der Fonduetopf und die Schokoladenmasse können sehr heiß werden. Kinder sollten beim Eintauchen beaufsichtigt werden und nicht ohne Erwachsene am Fonduetopf hantieren.

Das Schokofondue für besondere Anlässe

An Silvester passt eine Champagner-Trüffel-Schokolade als Basis besonders gut, dazu etwas Schaumgebäck und frische Himbeeren. Zu Weihnachten kann die Schokolade mit Zimt, Kardamom und einer Prise Muskat gewürzt werden. Für Kindergeburtstage bietet sich die Vollmilchvariante mit bunten Streuseln als Topping an und Marshmallows als Hauptzutat zum Eintauchen.

Für Hochzeiten oder andere festliche Anlässe ist ein Schokobrunnen die elegantere Wahl. Dort können die Gäste selbst kombinieren und die Präsentation macht bereits vor dem ersten Bissen Eindruck.

Ein lohnenswerter Blick für alle, die Süßes lieben: Muffins mal anders bietet kreative Snack-Ideen für denselben Anlass. Und wer das Fondue mit selbst gemachten Cupcakes kombinieren möchte, findet bei den besten Cupcakes-Geschmacksrichtungen weitere Inspirationen.

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Warum ein Schokofondue am Ende des Abends oft das Beste ist, woran man sich erinnert

Es gibt Desserts, die man serviert und dann vergisst. Das Schokofondue gehört nicht dazu. Es zieht sich über den ganzen Abend, weil immer noch jemand einen letzten Bissen nimmt, noch eine Erdbeere eintaucht oder ausprobiert, wie ein Marshmallow in Zartbitterschokolade schmeckt. Diese Art von Tisch, an dem niemand aufsteht, weil da noch etwas steht, das zu gut ist zum Aufhören, hat etwas Besonderes. Das Fondue wird nicht gegessen und dann weggeräumt. Es ist da, solange der Abend dauert.

Häufige Fragen

Für ein intensives Aroma eignet sich Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil ab 60 Prozent am besten. Für einen milderen, süßeren Geschmack ist Vollmilchschokolade die richtige Wahl. Eine Kombination aus beiden ergibt ein ausgewogenes Ergebnis, das die meisten Gäste anspricht.
Ja, der Alkohol ist optional und kann problemlos weggelassen oder durch Orangensaft ersetzt werden. Der Geschmack bleibt vollständig erhalten, das Fondue wird nur etwas milder in der Aromenvielfalt.
Die Temperatur sollte bei etwa 40 Grad gehalten werden. Teelichter statt Brennpaste verwenden, regelmäßig umrühren und bei Bedarf etwas warme Milch nachgießen, um die Masse flüssig zu halten.
Etwas warme Sahne oder Milch in kleinen Mengen einrühren, bis die gewünschte Konsistenz wieder erreicht ist. Nicht zu viel auf einmal hinzufügen, damit die Masse nicht zu flüssig wird.
Ja, die Milch oder Sahne einfach durch pflanzliche Alternativen wie Hafer-, Mandel- oder Kokosmilch ersetzen. Kokosmilch ergibt dabei die cremigste Konsistenz und passt gut zur Schokolade. Darauf achten, dass auch die Schokolade selbst keine Milchbestandteile enthält.