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Löwenzahnsirup

Löwenzahnsirup im Vergleich zu Honig und Ahornsirup: Was ist besser?

Süße Entscheidung: Löwenzahnsirup, Honig oder Ahornsirup — was passt wann?

Natürliche Süßungsmittel werden immer beliebter. Eine interessante Option ist Löwenzahnsirup, der aus den Blüten des Löwenzahns hergestellt wird. In diesem Artikel vergleichen wir ihn mit Honig und Ahornsirup und erklären, wer ihn wofür einsetzen kann.

Löwenzahnsirup wird auch oft als Löwenzahnhonig bezeichnet, obwohl er keinen echten Honig enthält. Die Bezeichnung rührt daher, dass Konsistenz und Verwendung echtem Honig ähneln. Manchmal nennt man ihn auch „Pusteblumen-Sirup“.

Wie unterscheiden sich Löwenzahnsirup, Honig und Ahornsirup?

Alle drei sind natürliche Süßungsmittel, unterscheiden sich aber in Geschmack, Herkunft und Anwendung.

Geschmack

  • Löwenzahnsirup hat einen leicht blumigen, erdigen Geschmack.
  • Honig schmeckt süß und blumig, manchmal mit einer leicht würzigen Note.
  • Ahornsirup hat einen reichen, karamellartigen Geschmack.

Nährwert

  • Alle drei Süßungsmittel sind zucker- und kalorienreich. Die Geschmacksunterschiede bestimmen die Wahl.

Verwendung

  • Löwenzahnsirup eignet sich gut für Tee und als Zutat in Rezepten.
  • Honig passt gut zu Tee, Müsli und Joghurt.
  • Ahornsirup eignet sich für Pancakes und zum Backen.

Allergie-Risiken

  • Honig kann bei manchen Menschen Allergien auslösen.
  • Ahornsirup und Löwenzahnsirup sind in der Regel allergenarm.

Preis

  • Löwenzahnsirup und Ahornsirup sind oft teurer als Honig, je nach Bezugsquelle.

Keiner ist eindeutig besser — die Wahl hängt von persönlichen Vorlieben und dem jeweiligen Verwendungszweck ab.

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Warum ist Löwenzahnhonig eine Option für Veganer?

Löwenzahnhonig ist eine pflanzliche Alternative zu Bienenhonig, da er ausschließlich aus Löwenzahnblüten und Zucker besteht. Wer Honig aus ethischen Gründen meidet, findet hier ein geschmacklich ähnliches Produkt ohne tierische Zutaten. Er ist vielseitig einsetzbar und lässt sich bei Bedarf zu Hause selbst herstellen.

Farbe und Konsistenz: Was erwartet einen beim Kauf?

Löwenzahnsirup hat in der Regel eine goldgelbe bis bernsteinfarbene Farbe, die je nach Zubereitung und Blütenanteil variiert. Die Konsistenz ist meist flüssig und sirupartig, ähnlich wie Honig oder Ahornsirup. Bei kürzerer Kochzeit kann er etwas dünnflüssiger ausfallen, wird aber mit der Zeit beim Abkühlen dicker.

Wie stellt man Löwenzahnsirup selbst her?

Die Herstellung ist einfach und erfordert nur wenige Zutaten.

Zutaten:

  • 300 Löwenzahnblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Zitrone, in Scheiben geschnitten
  • 1 kg Zucker

Anleitung:

  1. Blüten sammeln: Etwa 300 Blütenköpfe sammeln. Nur die gelben Blüten verwenden, keine grünen Teile, da diese bitter sind.
  2. Waschen: Blüten kurz unter fließendem Wasser abspülen.
  3. Wasser kochen: 1 Liter Wasser zum Kochen bringen.
  4. Blüten zugeben: Löwenzahnblüten ins kochende Wasser geben.
  5. Zitrone hinzufügen: Zitronenscheiben zugeben.
  6. Ziehen lassen: Hitze reduzieren und die Mischung etwa 30 Minuten ziehen lassen.
  7. Sieben: Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder Tuch filtern.
  8. Zucker hinzufügen: Den Zucker zur gefilterten Flüssigkeit geben.
  9. Einkochen: Auf mittlerer Hitze kochen, bis die Mischung sirupartig wird. Das dauert 30 bis 60 Minuten.
  10. Abfüllen: Den fertigen Sirup noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen.

Ideal für Tee, Pfannkuchen oder als Zuckerersatz in verschiedenen Rezepten.

Wie lange ist selbstgemachter Löwenzahnsirup haltbar?

Die Haltbarkeit hängt von Lagerbedingungen und Sauberkeit während der Herstellung ab. Im Kühlschrank gelagert hält er sich bis zu 3 Monate. Sterilisierte Gläser verlängern die Haltbarkeit. Ein höherer Zuckeranteil wirkt als natürliches Konservierungsmittel. Einmal geöffnet, sollte er zügig verbraucht werden. Vor Gebrauch immer auf Schimmel oder ungewöhnlichen Geruch prüfen.

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Blühende Löwenzahnwiese im Frühling
Löwenzahn

Wofür lässt sich Löwenzahnsirup in der Küche einsetzen?

Er ist ein vielseitiges Süßungsmittel und kann in vielen Rezepten Zucker oder Honig ersetzen:

  1. Getränke: Tee, Kaffee oder Limonade mit einem Schuss verfeinern.
  2. Backwaren: Zucker oder Honig in Muffins, Kuchen und Brot ersetzen.
  3. Pfannkuchen und Waffeln: Als Aufstrich oder Topping verwenden.
  4. Desserts: Eis oder Joghurt eine besondere Note geben.
  5. Salatdressing: Mit Essig und Öl zu einem süß-säuerlichen Dressing mischen.
  6. Marinaden: In Marinaden für Gemüse oder Tofu einsetzen.
  7. Smoothies: Ein kleiner Schuss für extra Süße und Aroma.
  8. Soßen und Glasuren: Für einen Hauch Süße in herzhaften Anwendungen.

Der blumige, erdige Geschmack verleiht vielen Gerichten eine einzigartige Note. Wer mehr über natürliche Süßungsalternativen aus der Natur erfahren möchte, findet beim Artikel über Braunen Zucker einen interessanten Vergleich.

 

Warum blüht Löwenzahn im Frühling früher als fast jede andere Pflanze — und was hat das mit dem Sirup zu tun?

Wer im April die ersten Löwenzahnblüten sieht, hat tatsächlich ein kurzes Zeitfenster, um die besten Zutaten für den Sirup zu sammeln. Löwenzahn ist eine der ersten Pflanzen, die nach dem Winter blüht, weil er im Herbst bereits Reserven in seiner tiefen Pfahlwurzel anlegt. Diese Energie treibt die Blüten früh aus dem Boden, noch bevor viele Insekten aktiv sind. Für den Sirup bedeutet das: Je frischer und vollständiger die Blüten, desto aromatischer das Ergebnis. Blüten, die schon etwas verblüht sind, bringen weniger Geschmack mit.

Der beste Erntezeitpunkt ist an einem sonnigen Morgen, wenn die Blütenköpfe vollständig geöffnet sind. Gesammelt werden sollte an Stellen, die nicht mit Pestiziden behandelt wurden, also abseits von intensiv bewirtschafteten Wiesen. Wer mehr über fruchtig-florale Sirupideen erfahren möchte, findet beim Kaktusfeigensirup eine spannende Ergänzung.

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Häufige Fragen

Man benötigt etwa 300 frische Blütenköpfe, Wasser, Zitrone und Zucker. Die Blüten werden mit Wasser und Zitrone aufgekocht, dann gesiebt, mit Zucker versetzt und eingekocht, bis die Masse sirupartig wird. Heiß in sterilisierte Gläser abfüllen und sofort verschließen.

Ja, da er ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten besteht. Geschmacklich ist er Honig ähnlich, hat aber eine etwas blumigere, leicht herbe Note. In Tee, auf Brot oder in Dressings funktioniert er als Honigersatz gut. Beim Backen sollte man die etwas andere Konsistenz berücksichtigen und die Flüssigkeitsmenge im Rezept leicht anpassen.

Im Kühlschrank hält selbstgemachter Sirup bis zu 3 Monate. In sterilisierten, sofort verschlossenen Gläsern kann er sich länger halten. Immer vor dem Öffnen auf Schimmel oder ungewöhnlichen Geruch prüfen. Einmal geöffnet zügig verbrauchen.

Besonders gut passt er zu Tee, Joghurt, Pfannkuchen und leichten Salatdressings. Sein blumig-erdiger Ton macht ihn zu einer interessanten Zutat überall dort, wo ein dezentes Aroma gewünscht wird. In kräftigen herzhaften Gerichten geht er leicht unter, weshalb man ihn dort sparsamer einsetzen sollte.

Honig ist intensiver süß und je nach Sorte sehr blumig oder würzig. Der Sirup aus Löwenzahnblüten ist milder, leicht erdig und hat eine dezente herbe Note, die vom grünen Anteil der Pflanze stammt. Wer sehr intensive Süße sucht, ist mit Honig besser bedient. Wer ein zurückhaltendes, blumiges Aroma möchte, liegt mit dem Sirup richtig.